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Kreis-Anzeiger vom 22.08.2012

 

Bei der Eröffnung der neuen Ausstellung in der Rathausgalerie Ranstadt: Christian Dietzel, Beate Schmidt, Winrich Bonerewitz, Peter Arnold und Gunther Klamp (v.l.). Foto: Nolte

 

 „Kunst muss man nicht verstehen, man muss sie spüren“

22.08.2012 - RANSTADT

Peter Arnold stellt bis Mitte Oktober in der Rathaus-Galerie Ranstadt Bilder aus

(no). „Kunst vor Ort“ - unter diesem Motto finden regelmäßig Ausstellungen mit Werken heimischer Künstler im Rathaus in Ranstadt statt. Die Veranstaltungsreihe hat sich zu einem gesellschaftlichen Treffen vieler Künstler und kunstinteressierter Bürger über die Kreisgrenzen hinaus entwickelt.

Unter dem Thema „lebens.art“ zeigt der Bad Nauheimer Maler Peter Arnold in der Rathausgalerie seit Freitag 25 großflächige Bilder die die Themen Menschen, abstrakte Impressionen und Landschaften zum Inhalt haben. Ob beim Umgang mit kräftigen Farben, die Vitalität widerspiegeln, oder bei dunkleren Tönen, die Melancholie und Wehmut ausdrücken - der Betrachter ist gefangen von der Leichtigkeit und dem abgerundeten Farbzusammenspiel. Die Palette der Farbnuancen ist groß und die teilweise energische Formgebung nährt die Energie der Bilder. Einige der Werke leben von starken Kontrasten, verbunden mit dem Versuch, durch Überzeichnung bestimmte Dinge darzustellen oder entsprechend hervorzuheben.

Für die terminlich verhinderte Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel eröffnete der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport, Christian Dietzel, die Vernissage. Neben Peter Arnold, der mit seiner Frau gekommen war, und einigen Mandatsträgern, begrüßte Dietzel über 30 Kunstfreunde aus der Region. Der Ausschussvorsitzende nutzte die Gelegenheit, Beate Schmidt und Winrich Bonerewitz zu danken. Durch das Engagement der Beiden habe die Kunst in der Gemeinde Ranstadt einen besonderen Stellenwert erhalten und werde so den Bürgern zugänglich gemacht. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Gunther Klamp aus Rosbach bereichert.

Die Laudatio auf den Künstler sprach Winrich Bonerewitz. Peter Arnold wurde 1947 in Bielefeld in Ostwestfalen/Lippe geboren. Bereits in der Kindheit erwachte sein Interesse für Farben und Formen. Als Jugendlicher machte er konkrete Schritte in die Richtung Malerei. 1980 führte ihn der Beruf des Bankkaufmanns in die Rhein-Main-Metropole Frankfurt. Seit 1997 lebt er in der Wetterau, seit einigen Jahren in Bad Nauheim. In vielen erfolgreichen Einzelausstellungen, unter anderem in Wiesbaden, in Schweden auf der Künstlerinsel Tjurkö oder auch gemeinsam mit Mitgliedern des Kunst- und Kulturvereins „Kraniche Florstadt“, in dem Arnold das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bekleidet, habe er seine Arbeiten gezeigt. Das künstlerische Schaffen reiche vom Gegenständlichen bis hin zum Abstrakten. Ihn auf eine bestimmte Stilrichtung festzulegen, sei kaum möglich. Schemenhaft angedeutete Menschen und Landschaften seien seine Lieblingsthemen, führte Bonerewitz aus. Peter Arnold malt ausschließlich in Öl, wobei ihn das Experimentieren mit verschiedenen Techniken besonders reizt. „Das Motto für die künstlerischen Aktivitäten von Peter Arnold lautet: Kunst muss man nicht verstehen, man muss sie spüren“, sagte der Laudator.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie Ranstadt ist noch bis Mitte Oktober geöffnet und kann während der üblichen Öffnungszeiten angeschaut werden.

EMail: info@kraniche-florstadt.de