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Der Weg zur Kunst

 

Gemalt habe ich schon als Kind gerne. Als mein Vater eines Tages freudestrahlend

mit einem gerade erworbenen Aquarell nach Hause kam, beschloss ich meinen Eltern

ein großformatiges Bild zu malen und zu schenken.

Ich habe lange gemalt und als es endlich fertig war, verlangte es nach einem Rahmen.

Selbstbewusst betrat ich eine wohl sehr teure, noble Galerie und orderte einen Solchen

was mir, nach einem Blick auf mein Bild, das Schmunzeln des Inhabers einbrachte.

50 Mark sollte ich zahlen. Nun gab es jedoch kein Zurück mehr. Zum Glück hatte ich

ein wenig Taschengeld gespart, sodass ich die Rechnung begleichen konnte.

Das Bild existiert noch heute in unserer Familie und wir lachen über die windschiefen Häuser, fernab jeglicher Perspektive.

 

Das Hans- Purrmann- Gymnasium in Speyer war eine der ersten Schulen in Rheinland-Pfalz, die die sog. Mainzer Studienstufe einführte. Man konnte zum ersten Mal in der Schulgeschichte als Haupt- und Abiturprüfungsfach Bereiche seiner Neigung wählen.

Also erwählte ich u. a. Kunst. Ich hatte das Glück als Lehrer den Speyrer Künstler und Bildhauer Manfred Weihe zu haben. Er brachte uns, ohne natürlich die alten Meister

zu vernachlässigen, die Kunst des 20. Jahrhunderts mit ihren verschiedenen Stilrichtungen nahe.

So versuchten wir zu malen wie Jackson Pollok, mit tropfenden, durchlöcherten Dosen

oder auch mal mit den Füßen.

Action Painting in jeglicher Form war damals angesagt.

Er zeigte uns, dass das Malen ein Spiel mit Farben und Formen sein kann, mit dem Ziel eine

eigene Ausdrucksweise zu finden.

 

Nach dem Abitur beruflich in die Kunst einzusteigen war mir zu riskant.

Privat experimentierte ich jedoch weiter.

 

Zur Zeit findet man meine künstlerische Ausdrucksweise zwischen Realismus und Abstraktion. Formen reduzieren sich dabei auf ein Minimum ohne ihre erzählerischen Komponenten einzubüßen.

 

Ich freue mich Ihnen heute und hier meine neuesten Werke präsentieren zu dürfen.

 

EMail: info@kraniche-florstadt.de